Blogartikel schreiben: Schritt-fĂĽr-Schritt-Anleitung & 5 Tipps
Du möchtest einen Blogartikel schreiben, weißt aber nicht, wie du anfangen sollst? Kein Problem, wir erklären es dir. Das Schöne an einem Blogartikel ist, dass er weniger starre Regeln und Formen als andere Textgattungen hat: Du kannst dich kreativ austoben, wenn du magst. Idealerweise ist der Beitrag 1.000 bis 1.500 Wörter lang und vertieft einen Aspekt deines Hauptthemas.
Inhaltsverzeichnis
Blogartikel schreiben in 7 Schritten: So geht’s
Wie bei allen anderen Textgattungen auch solltest du bei einem Blogartikel nicht einfach drauflos schreiben. Mit ein bisschen Vorüberlegung entsteht nämlich in sieben Schritten ein Text, an dem du später gar nicht mehr viel abändern musst:
- Wähle das Thema für deinen Blogartikel aus
- Recherchiere Quellen, Zahlen, Daten und Fakten zum Thema
- BerĂĽcksichtige die wichtigsten Basis rund um Suchmaschinenoptimierung
- Erstelle eine grobe Gliederung fĂĽr den Blogartikel
- Schreibe den Artikel
- Lasse den Beitrag ein paar Stunden oder einen Tag ruhen
- Verpassen dem Blog den letzten Feinschliff
Hier siehst du, wie du Schritt fĂĽr Schritt vorgehst.
1. Thema wählen
Zunächst suchst du dir ein Thema aus. Worum soll es gehen, was genau möchtest du mit dem Beitrag erreichen? Möchtest du deine Leser informieren, begeistern, zum Kauf anregen, nachdenklich machen? Welche Informationen müssen in den Text hinein, damit du dein Ziel erreichst?

2. Die Recherche
Interessierte freuen sich immer über fundierte Angaben zu Zahlen, Studien und Statistiken. „Vertrau mir, Bruder“ ist keine gute Quellenangabe – es hilft immer, wenn du Belege für die Punkte hast, die du in deinem Blog anführst. Achte bei der Recherche darauf, dass du vertrauenswürdige, aktuelle Quellen auswählst, und vergiss nie den Doppel-Check, wenn es um Wichtiges geht.
3. Suchmaschinenoptimierung
Natürlich schreibst du deine Blogartikel überwiegend für deine Leser. Allerdings solltest du auch immer im Hinterkopf behalten, dass diese dich ja meist über eine Suchmaschine finden. Daher hilft es, wenn du auch ein bisschen an die Maschinen und an SEO denkst. Google selbst gibt Hilfestellung, was das Ranking von Suchergebnissen angeht. Ganz lässt sich der Platzhirsch unter den Suchmaschinen aber nie in die Karten gucken.
4. Die Gliederung
Wie steigst du ein, wo willst du hin? Erstelle dir eine grobe Gliederung, an der du dich entlangarbeiten kannst. So weißt du bereits, welche Information wohin gehört.
5. Das Schreiben
Jetzt kannst du loslegen! Achte darauf, dass du genügend Zwischenüberschriften, Aufzählungen, Bilder oder Infokästen einfügst. Andernfalls verkommt dein Blogbeitrag zur Wall of Text, und das mögen Onlineleser gar nicht.
6. Die kreative Pause
Bist du fertig mit deinem Blogbeitrag, speichere ihn und guck ihn bis zum nächsten Morgen nicht mehr an. Wahrscheinlich wirst du überrascht sein, was für Optimierungsmöglichkeiten du mit wachen Augen und etwas Abstand findest.

7. Der Feinschliff
Lies den Artikel noch einmal, vielleicht sogar laut. Dann merkst du schnell, wo er noch holprig ist. Pass die Sätze ein bisschen an, wo es nötig ist, füge die Quellen als Links hinzu und überprüfe den gesamten Text darauf, ob er einen roten Faden und ein rundes Ende hat.
Blogartikel schreiben lassen mit KI: Ergibt das Sinn?
Mit Einschränkungen kann es durchaus sinnvoll sein, eine KI zur Unterstützung für einen Blogartikel heranzuziehen. Du kannst dir etwa eine Struktur für deinen Blogartikel erstellen oder dir Vorschläge für wichtige Inhalte geben lassen. So bekommst du ein erstes Gerüst, mit dem du arbeiten kannst.
Wichtig ist, dass du die von der KI vorgeschlagenen Inhalte zuerst auf ihren Wahrheitsgehalt prüfst: Die Fälle, in denen die Technologie Inhalte abweichend von der Realität oder vom Stand der Forschung erstellt, häufen sich. Speziell bei Blogartikeln, mit denen du Anleitungen geben oder Informationen vermitteln willst, wäre es sehr peinlich, wenn du versehentlich Quatsch erzählst.
KI kann dir die Arbeit am Blogartikel erleichtern. Abnehmen sollte sie sie dir aber nicht. Ganz abgesehen von allem anderen hast du nämlich immer noch einen eigenen Stil, den das Tool nicht nachahmen kann. In deinen eigenen Worten werden die Beiträge immer besser und lebendiger.

SEO-Blogartikel können Umsatztreiber sein
Seit Jahren bemühen sich manche Menschen, Blogs totzusagen. Das interessiert Blogs aber kein Stück – die bestehen einfach weiter: Laut Statistas Content-Marketing-Trendstudie 2024 haben 48 Prozent der befragten Unternehmen einen B2B- und 32 Prozent einen B2C-Blog für ihr Content-Marketing. Und zwar mit gutem Grund: Unternehmen, die regelmäßig einen Blog pflegen, bekommen bis zu 67 Prozent mehr Leads als solche, die das nicht tun.
Je länger du den Blog mit Beiträgen zu deinen speziellen Themen fütterst, desto mehr wirst du als Experte wahrgenommen. Interessierte vertrauen dir und teilen deine Beiträge – du bekommst Backlinks und deine Sichtbarkeit steigt.
5 Tipps zum Blogartikel schreiben
Wir haben aus unserem Arbeitsalltag ein paar praktische Tipps fĂĽr dich gesammelt:
- Schick deinen Text immer durch mindestens ein Programm oder Texter-Tool zur Rechtschreibprüfung! Dein Gehirn weiß, was da stehen soll – es bessert beim Lesen Fehler für dich aus.
- Passt eine der Zwischenüberschriften aus deiner Anfangsgliederung nicht zum Inhalt des Absatzes, pass lieber die Überschrift an als den Inhalt – offenbar war dieser dir beim Schreiben ja wichtig.
- So lang wie nötig, so kurz wie möglich – das ist die Zauberformel für den Blogbeitrag.
- Entscheide dich für eine Form der Ansprache und zumindest in etwa auch für eine Form des Aufbaus. Falls verschiedene Leute an deinem Blog mitarbeiten, schreib ihnen ein Briefing mit diesen Angaben: So passen die verschiedenen Beiträge gut zusammen.
- Überarbeite alte Blogbeiträge und gib an, dass du sie aktualisiert hast. So unterstützen sie weiter den Traffic auf deine Seite.
Bist du unsicher, ob dein Beitrag gut geworden ist, kannst du zudem immer noch eine andere Person bitten, einmal drĂĽberzulesen.

Was kostet es, einen Blogartikel schreiben zu lassen?
Natürlich kannst du jederzeit Profis deine Blogartikel schreiben lassen – uns zum Beispiel, nimm gern Kontakt zu uns auf! Wie hoch der Preis ist, hängt ein bisschen vom Thema ab. Je spezifischer es ist und je mehr Fachwissen es voraussetzt, desto teurer wird die Arbeit. Eine ungefähre Faustregel besagt, dass du für einen sauber recherchierten und gut geschriebenen Beitrag von 1.000 Wörtern ab 100 Euro aufwärts rechnen kannst.
| Tipp: Einen guten Ăśberblick bekommst du in unserem Beitrag ĂĽber Texter-Preise. |
Fazit: Ein guter Blogartikel bietet Mehrwert
Wenn du einen Blogartikel verfasst, haben im Idealfall alle etwas davon: Deine Leser erhalten die Informationen, die sie suchen. Du baust deinen Ruf als Experte aus. Es kommt mehr Traffic auf deine Seite und dein Unternehmen profitiert. Die Suchmaschinen stufen deine Seite als etwas relevanter ein und verschieben sie im Ranking nach oben. Veröffentlichst du regelmäßig neue Blogbeiträge und hältst die älteren auf dem neuesten Stand, ist das eine exzellente Grundlage für deinen Webauftritt.